Rückblick auf die Winterakademie Tierschutzrecht 2016

Die erste Winterakademie Tierschutzrecht fand am 2. und 3. Dezember 2016 an der Humboldt Universität zu Berlin, Institutsgebäude in der Invalidenstraße 110 und Universitätsgebäude am Hegelplatz, Dorotheenstraße 24 statt.

 

Die Referenten

 

RA. Dr. Davina Bruhn

Beitrag auf der Winterakademie Tierschutzrecht 2016: Das deutsche Tierschutzgesetz und Tierversuchsrecht

 

Dr. Davina Bruhn arbeitete nach ihrem Studium zunächst als Syndikusanwältin bei der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V.

Seit 2013 ist Davina Bruhn als Rechtsanwältin in der Sozietät Rechtsanwälte Günther in Hamburg tätig. Schwerpunkt von Dr. Bruhns Arbeit ist insbesondere das Tierschutzrecht. Darüber hinaus ist Dr. Davina Bruhn Vorstandsmitglied der Deutschen Juristischen Gesellschaft fur Tierschutzrecht e.V. (DJGT) sowie Referentin bei der Deutschen Richterakademie.

 

 

Prof. Dr. Jörg Luy

Beitrag auf der Winterakademie Tierschutzrecht 2016: Die ethische Vertretbarkeitsprüfung zu Tierversuchen – aufgebaut auf einen Denkfehler?

 

Prof. Dr. Jörg Luy studierte parallel Tiermedizin und Philosophie an der Universität Gießen. Sein Philosophiestudium führte er an der Freien Universität und an der Technischen Universität Berlin fort. Jörg Luy promovierte an der FU Berlin mit dem Thema Die Tötungsfrage in der Tierschutzethik. Es folgte eine Tätigkeit als „Juniorprofessur für Tierschutz und Ethik“ an der FU Berlin. Prof. Dr. Jörg Luy setzt den Schwerpunkt seines beruflichen Wirkens auf politisch brennende Fragen der Tier-, Natur- und Umweltethik.

 

 

 

 

Prof. Dr. Anne Peters

Beitrag auf der Winterakademie Tierschutzrecht 2016: Globales Tierrecht

Anne Peters wurde 1994 zum Dr. jur. promoviert. Es folgte ein Studium des Master of Laws (LLM) an der Harvard Law School (1994-1995). Im Jahr 2000 habilitierte sich Anne Peters an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Seitdem war Prof. Dr. Peters Gastprofessorin an der Sciences Po (2009), Université Panthéon-Assas (2014), Université Panthéon-Sorbonne (2015), an der University of Michigan, Ann Arbor (2016) sowie an der Peking University Law School (2014 und 2016).
Seit 2013 ist Prof. Dr. Peters Mitglied im völkerrechtswissenschaftlichen Beirat des Auswärtigen Amtes. Sie ist außerdem Geschäftsführende Direktorin und wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Titularprofessorin an der Universität Basel (seit 2013) und Honorarprofessorin an der Universität Heidelberg (seit 2014) und der FU Berlin (seit 2015).


Prof. Dr. Peters tritt dafür ein, Globales Tierrecht als neues Forschungsfeld zu etablieren, um die durch Globalisierung, Outsourcing und Standortmobilität unterminierten Tierschutzstandards zu wahren und um neue Konzepte wie Grundrechte von Tieren, den Mitbürgerstatus von Tieren und die Souveränität von Wildtieren über natürliche Ressourcen zu erforschen. Anregungen empfängt sie dabei im Zuge des „animal turn“ der Geistes- und Sozialwissenschaften aus zahlreichen Nachbardisziplinen. („Liberté, égalité, animalité: Ein (Anti-)Schlachtruf“, Das Magazin Nr. 23 der Kulturstiftung des Bundes, Oktober 2014, S. 12-15).
Neben zahlreichen Monographien, Aufsätzen, Lehrbüchern und Kommentaren zum Völkerrecht sind folgende Publikationen von Anne Peters zum Tierschutzrecht besonders hervorzuheben:

  • Tierversuchsrichtlinie 2010/63/EU: Rechtsgutachten zu ihrer Umsetzung in Deutschland (Zürich: Schulthess 2014) 200 Seiten (zus. mit Saskia Stucki).
  • Animal Law: Reform or Revolution? (Zürich: Schulthess 2015) 152 Seiten (Hrsg. zus. mit Saskia Stucki und Livia Boscardin).
  • Global Animal Law: What it is and why we need it, Transnational Environmental Law 5 (2016), S. 9-23 (http://journals.cambridge.org/repo_A10G9rd9SwzxxQ)
  • Liberté, Égalité, Animalité: Human-Animal Comparisons in Law, Transnational Environmental Law 71 (2016), (http://journals.cambridge.org/abstract_S204710251500031X).

 

Prof. Dr. Bernd Ladwig

Beitrag auf der Winterakademie Tierschutzrecht 2016: Tierrechte aus der Perspektive politischer Philosophie

 

Nach seinem Studium der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin war Bernd Ladwig zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig.

1999 promovierte Bernd Ladwig an der Humboldt-Universität zum Thema Gerechtigkeitstheorie. Von 2000 bis 2004 war Bernd Ladwig Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Philosophie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg inne. Seit 2004 ist Bernd Ladwig Professor für moderne politische Theorie am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Professor Ladwigs Forschungsinteressen umfassen neben politischer Philosophie und Gesellschaftstheorie vor allem Moralphilosophie und praktische Ethik. In diesem Rahmen forscht Professor Ladwig ganz besonders zu Tierethik.

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Seminar Tierschutzrecht