Die Sommerakademie Tierschutzrecht findet am 28. Juli 2018 an der Technischen Universität (TU) Berlin statt. 

Hier geht es zur kostenfreien Anmeldung.

 

Wir freuen uns sehr, dass die folgenden Referenten bereits ihre Teilnahme zugesagt haben.

Richard D. Ryder

Richard D. Ryder ist einer der Gründerväter der modernen Tierrechtsbewegung. Der Begriff Speziesismus wurde 1970 in Oxford von ihm geprägt.

Richard Ryder fordert Tierrechte auf Basis der von ihm entwickelten ethischen Theorie des Painismus. Im Gegensatz zum Utilitarismus lehnt der Painismus die Aggregierbarkeit von Leiden und Glück von Individuen ab. Stattdessen betont Ryder die Bedeutung des einzelnen Individuums, insbesondere die des 'maximal Leidenden'. Ryders 1975 veröffentlichtes Buch Victims of Science hatte erheblichen Einfluss auf das britische Parlament und führte 1986 zu einem besseren Schutz von Versuchstieren in Großbritannien und auf europäischer Ebene. Ryder war außerdem Mitautor des Buches Animals Men and Morals – eines Klassikers der Tierrechtsbewegung. Richard Ryder hat an der Oxford Universität sowie an der Tulane Universität in New Orleans gelehrt.

Steven Wise

Steven Wise ist ein US-amerikanischer Rechtswissenschaftler. Steve Wise lehrt Tierschutzrecht in Harvard, Vermont, John Marshall Law School, Lewis & Clark Law School, sowie an der Tufts University School of Veterinary Medicine.

In seinem Buch Rattling the Cage: Toward Legal Rights for Animals fordert Wise die rechtliche Anerkennung von Tieren als Personen. Steve Wise ist Präsident des von ihm gegründeten Nonhuman Rights Project. Weltweit Schlagzeilen machte das Nonhuman Rights Project im Jahr 2015 durch einen Antrag vor dem Obersten Gericht in New York auf Haftprüfung und Anerkennung des Personenstatus für zwei Schimpansen.

Die Teilnahme an der Sommerakademie Tierschutzrecht ist kostenlos. Hier geht es zur Anmeldung. 

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Seminar Tierschutzrecht